Brandgefahr! Mercedes Rückruf 2090008 - Schadensersatz jetzt

 letztes Update: 09.01.2022
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Brandgefahr! Hunderttausende Fahrzeuge müssen zurück in die Werkstätten - Was steckt dahinter?

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat in Deutschland unter der Rückrufnummer 2090008 (KBA Referenznummer 011352) 239.832 Fahrzeuge der E-Klasse, G-Klasse, S-Klasse, C-Klasse, CLS, GLE, GLC und GLS zurückgerufen. Die Fahrzeuge stammen aus den Baujahren 2017 bis 2021.

Rückruf 2090008 - Brandgefahr bei Mercedes

Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes könne es aufgrund eines fehlerhaften Umschaltventils der Abgasrückführung zu einer erhöhten Brandgefahr bei Mercedes Fahrzeugen kommen. Zur Lösung des Problems ist ein Software-Update und der Austausch des elektrischen Umschaltventils vorgesehen.

ACHTUNG: Eine Reparatur ist laut Mercedes-Benz aktuell nicht möglich. Die Daimler AG empfiehlt ihren Kunden sinngemäß, das Auto stehenzulassen.

Schadensersatz für Betroffene im Rahmen der Garantie - Lassen Sie sich kostenfrei beraten!

Betroffene, die Ihr Fahrzeug neu oder gebraucht (Junge Sterne) gekauft haben, dürften im Rahmen der Garantie Ansprüche auf Schadensersatz wegen Nutzungsausfalls haben. Hierbei besteht ein Anspruch pro Tag in Höhe von regelmäßig 79 bis 119 Euro. Der Bundesgerichtshof nimmt in ständiger Rechtsprechung einen Anspruch auf Schadensersatz an, auch wenn KEIN Mietwagen gemietet wurde.

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Rückrufschreiben mit beängstigendem Inhalt

Die Daimler AG hat in Schreiben aus Dezember 2021 Mercedes-Fahrer darauf hingewiesen, dass eine Brandgefahr in bestimmten Fahrzeugen neuerer Baureihen von 2017-2021 bestehen kann.

In diesen Schreiben heißt es:

„Dabei haben wir festgestellt, dass die über Unterdruck steuerbare Kühlmittelpumpe bei Ihrem Fahrzeug eine Undichtigkeit zwischen Kühlmittel- und Unterdruckkreislauf aufweisen könnte. In diesem Fall könnte Kühlmittel in den Unterdruckkreislauf eintreten. Sollten elektrische Umschaltventile mit Kühlmittel beaufschlagt werden, kann unter anderem über Zeit in Einzelfällen aufgrund einer elektrochemischen Reaktion ein kontinuierliches Ansteigen der Bauteiltemperatur bis hin zu einer Brandgefahr nicht vollständig ausgeschlossen werden.“

Mercedes weist außerdem darauf hin, dass zum jetzigen Zeitpunkt kein Termin in einer Mercedes-Werkstatt gemacht werden kann. Und dann kommt ein für solche Schreiben höchst ungewöhnlicher Satz, der stark aufhorchen lässt:

„In der Zwischenzeit sollte das vom Rückruf betroffene Fahrzeug besonders umsichtig gefahren werden und die Nutzung auf das erforderliche Minimum beschränkt werden.“

Deswegen sind alle betroffenen Daimler-Fahrer aufgerufen, mögliche Schadensersatzansprüche aufgrund des Nutzungsausfalls der Fahrzeuge überprüfen zu lassen. BRIXLANGE Rechtsanwälte prüft dies gerne im Rahmen einer kostenlosen und unverbindlichen Ersteinschätzung für Sie.

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