Dieselskandal

Der Dieselskandal, gemeinhin auch Abgasskandal oder Dieselgate genannt, bezeichnet die Täuschung großer Autohersteller durch die Verwendung verschiedener illegaler Abschalteinrichtungen zur Umgehung von Abgasgrenzwerten in Diesel-Fahrzeugen. Die Abschalteinrichtungen erkennen, wann sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand befindet und werden in Testsituationen aktiviert. Die Manipulationen führen dazu, dass die Fahrzeuge auf dem Prüfstand weniger Stickoxide ausstoßen als unter Realbedingungen im Straßenverkehr. Auf diese Weise haben sämtliche Hersteller sich die Typgenehmigung für Millionen Dieselautos erschlichen.

Im September 2015 wurde erstmalig öffentlich bekannt, dass die Volkswagen AG unzulässige Abschalteinrichtungen in ihren Diesel-Fahrzeugen verbaut hat. Der VW Motor EA189 erlangte dadurch traurige Berühmtheit, da dieser in 11 Millionen Volkswagen-Fahrzeugen zum Einsatz kam.

Seitdem wurden immer mehr Hersteller wie Audi, Porsche, Mercedes, BMW, Fiat/Iveco und viele weitere der Manipulation überführt, was tausende bereits rechtskräftige gerichtliche Entscheidungen sowie anhängige Verfahren (Stand November 2021) zur Folge hat.

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