Wertverlust durch Mercedes Dieselskandal - Geld zurück!

 letztes Update: 07.11.2021
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Lassen Sie sich für den Wertverlust Ihres Fahrzeugs entschädigen!

Das Image von Diesel-Fahrzeugen ist in den letzten Jahren spürbar in Mitleidenschaft gezogen worden. Nicht nur direkt vom Dieselskandal betroffene Mercedes Fahrzeuge, die mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung ausgestattet sind, sondern sämtliche Fahrzeuge mit einem Diesel-Motor haben mit hohen Wertverlusten zu kämpfen. Grund dafür sind einerseits die Sorge vor Fahrverboten, der große Vertrauensverlust in Dieselmotoren und andererseits das wachsende Klimabewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher. Nach Einschätzung unserer spezialisierten Anwälte steht Diesel-Fahrern eine Entschädigung vom Hersteller für den erlittenen Wertverlust zu. Die Entwicklung in der Rechtsprechung ist für Betroffene dabei vielversprechend.

Erhalten Sie eine individuelle Handlungsempfehlung

Wir raten betroffenen Mercedes Kunden dazu, ihre Ansprüche anwaltlich überprüfen zu lassen. Denn machen wir uns nichts vor: Eine freiwillige und unaufgeforderte Entschädigungszahlung durch die Autobauer wäre zwar wünschenswert, ist aber nicht zu erwarten. Die gerichtlichen Aussichten sind erfolgversprechend. Es bestehen gute Chancen, Schadensersatz in Höhe des Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung gegen Rückgabe des Fahrzeugs zu erstreiten.

BRIXLANGE Rechtsanwälte bietet eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung für vom Dieselskandal Geschädigte an.

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Abgasskandal als Hauptgrund für Wertverlust

Seit September 2015, dem Monat, in dem die jahrelange Täuschung des Volkswagen Konzerns an die Öffentlichkeit gelangte, haben Diesel-Fahrzeuge einen erheblichen Imageverlust zu verzeichnen. Statt “sauberer” Fahrzeuge brachte Volkswagen über Jahre hinweg mehrere Millionen mit einer Täuschungssoftware ausgestattete Autos auf den Markt. Die verbaute Mogel-Software kann anhand bestimmter Kriterien erkennen, ob sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand oder im realen Straßenverkehr befindet. Die Software ist so programmiert, dass der Stickoxid-Ausstoß auf dem Prüfstand die gesetzlichen Vorgaben einhält, obwohl der Ausstoß unter realen Bedingungen im Straßenverkehr die NOx-Grenzwerte deutlich übersteigt. Nachdem die Täuschung durch VW aufgeflogen war, kam es in den Folgejahren zu weiteren vergleichbaren Diesel-Enthüllungen bei anderen Autobauern.
So haben neben VW auch weitere deutsche Hersteller wie Audi, Opel und Mercedes zum enormen Imageverlust der Diesel-Motoren beigetragen. Viele betroffene Fahrzeuge wurden nach und nach durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zurückgerufen. Zuletzt wurden etwa die Mercedes Modelle Sprinter mit dem Rückrufcode NC3II6515R, Viano und Vito jeweils mit dem Rückrufcode NC2II6515R in die Werkstätten beordert. In naher Zukunft sind Rückrufe weiterer Modelle zu erwarten.

Software-Updates können Wertverlust nicht bremsen

Auch die durch das KBA angeordneten Software-Updates bringen keine Abhilfe. Zunächst ist ein Motor, der sich die Typengenehmigung mit einer Manipulationssoftware lediglich erschlichen hat, nicht ohne Weiteres “sauber” zu machen. Daneben beklagen viele Betroffene, die ein angeordnetes Software-Update durchführen lassen haben, Leistungsverluste, einen höheren Spritverbrauch oder ein plötzliches Abschalten des Motors. Zudem lässt das Update das Risiko möglicher Fahrverbote nicht entfallen. BRIXLANGE rät von der Durchführung des Software-Updates daher ab. Wenn Sie das Software-Update bereits durchgeführt haben, hat dies keinerlei negative Auswirkungen auf Ihre gerichtlichen Erfolgschancen. Wir beraten Sie gerne!

Sinkende Nachfrage nach Diesel-Motoren in klima- und gesundheitsbewussterer Gesellschaft

Nach der Offenlegung des Dieselskandals gerieten die unterschiedlichen Antriebsarten, insbesondere aber der Diesel-Motor, in den Fokus der Öffentlichkeit. Das Bewusstsein für ein klimafreundliches Fahren wurde immer mehr geschärft. Fahrzeuge mit Diesel-Motor stoßen umwelt- und gesundheitsschädliche Stickoxide (NOx) aus. Von der chemischen Bezeichnung NOx werden mehrere Verbindungen umfasst. Von diesen sind vor allem Stichstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2) für die Bewertung der Luftqualität von Relevanz.

Hintergrund:

Diesel-PKW sind die Hauptverursacher von Stickoxid in deutschen Städten. Etwa 65 Prozent des NOx-Ausstoßes ist auf Diesel-Fahrzeuge zurückzuführen. Die teilweise sehr hohen NOx-Konzentrationen können unter anderem zu Asthma und Atembeschwerden führen und Husten sowie gereizte Augen hervorrufen. Auch auf das Ökosystem hat der Stickoxid-Ausstoß Auswirkungen. So können Stickoxide zur Schädigung von Pflanzen führen, das Wachstum hemmen oder die Übersäuerung des Bodens fördern. Die Grenzwerte der Stickoxidbelastungen in der Atemluft werden seit Jahren nicht eingehalten. Dies liegt nicht zuletzt an dem hohen NOx-Ausstoß der zugelassenen Diesel-Fahrzeuge mit verbauter Täuschungssoftware. Da die Bevölkerung sich aufgrund des Dieselskandals vermehrt mit den Nachteilen eines Diesel-Motors auseinandergesetzt hat, ist die Nachfrage gesunken. Dies führt wiederum dazu, dass Diesel-Fahrer ihre Fahrzeuge nur mit Wertverlust wieder verkaufen können.

Angst vor Fahrverboten führt zu Wertverlust

Auch die Sorge der Verbraucherinnen und Verbraucher vor weiteren Fahrverboten in städtischen Bereichen trägt ihren Teil zum Wertverlust der Diesel-Fahrzeuge bei. Dies gilt insbesondere, nachdem das Bundesverwaltungsgericht im Februar 2018 Diesel-Verkehrsverbote ausnahmsweise für möglich erklärt hat. Das grundsätzlich als Freiheitssymbol geltende Auto, mit dem der Bürger zu jeder Zeit an jeden Ort fahren kann, wird durch die drohenden Beschränkungen gefährdet.

Hardware-Nachrüstung - Wertverlustbremse mit Tücken

Ein vollständiger Wertverlust lässt sich auch durch ein kostspieliges Hardware-Update nicht verhindern. Zwar besteht für wenige Daimler-Modelle gegebenenfalls die Möglichkeit, eine Hardware-Nachrüstung durchführen zu lassen. Auf diese Weise kann der Wertverlust von Diesel-Fahrzeugen gebremst werden. Im Juli 2019 erteilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine erste Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für die Hardware-Nachrüstung von bestimmten betroffenen Diesel-Motoren zur Verbesserung der Abgaswerte. Im Rahmen der Nachrüstung wird ein wirksameres Abgasreinigungssystem durch den Austausch einzelner Bauteile wie dem SCR-Katalysator (Selektive katalytische Reduktion) und dem AdBlue-Tank realisiert. Als Folge dieser Maßnahme können die NOx-Grenzwerte nicht nur auf dem Prüfstand, sondern auch im Straßenverkehr erreicht werden. Allerdings kann die Hardware-Nachrüstung wie auch das Software-Update zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch und einem größeren Bedarf an AdBlue führen. Wenn Sie erfahren möchten, warum wir von der Hardware-Nachrüstung abraten, kontaktieren Sie uns gerne.

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